@Boxer-vom-Götzenberg
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"Warum soll ich mir einen Tier vom Züchter holen? Für was brauche ich Papiere? Züchten will ich nicht, da sind Papiere doch egal..."

 

Wie oft habe ich das schon gehört.

 

Aber warum jetzt unbedingt ein Hund mit Papieren? Damit der Züchter einen Haufen Geld verdient? Schließlich sind Welpen mit Papieren nicht gerade billig. Seien Sie sich sicher - reich werde ich durch meine Zucht sicherlich nicht.

 

Um es vornweg zu nehmen - ein Hund ohne Papiere ist für seine Besitzer nicht weniger wert, als ein Hund mit Papieren, und das soll er auch gar nicht sein. Und es geht grundsätzlich auch gar nicht darum, ob ein Tier eine Ahnentafel vorweisen kann, sondern darum, woher der Hund kommt! Papier ist nicht gleich Papier, auch hier muss man darauf achten, von welchem Verband die Papiere ausgestellt werden.

Man kann Welpen von dem VDH bzw. der FCI angeschlossenen Züchtern kaufen oder Welpen, die von nicht angeschlossenen Verbänden stammen. Oder natürlich auch Welpen, die zu Schleuderpreisen bei ebay etc. angeboten werden und oft aus Massenzuchten stammen. Ein billig erworbenes Tier aus einer dubiosen Quelle zahlt oft einen hohen Preis durch die Art seiner Aufzucht und leidet häufig an körperlichen bzw. psychischen (Spät-)Folgen.
 

Gehört ein Züchter dem VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen) an, muss er diverse strenge Auflagen und Richtlinien der FCI (internationaler Dachverband) und des VDH einhalten. Die Welpen dieser Züchter bekommen Papiere, die auf der ganzen Welt anerkannt werden, da alle Länder diesbezüglich die gleichen, sehr genau geregelten Auflagen zu erfüllen haben.

Der Boxerklub e.V., Sitz München, gehört dem VDH an und achtet in Deutschland auf die Einhaltung der sehr hohen Zuchtstandards. Tiere, die eine vom Boxerklub e.V., Sitz München, ausgestellte Ahnentafel besitzen, dürfen auf nationalen und internationalen Zuchtschauen unter der Schirmherrschaft der FCI und des VDH ausgestellt werden. Außerdem müssen alle Hunde, die zur Zucht zugelassen werden sollen, sowohl eine Ausdauerprüfung (20 km am Rad laufen, mit Pausen zwischendurch) als auch eine Zuchtzulassungsprüfung (ZTP) bestehen. Bei der ZTP werden der Gesundheitszustand, der Formwert, die Veranlagung und das Wesen des Tieres überprüft. Soll ein Hund in die Zucht gehen, muss er strenge gesundheitliche Auflagen erfüllen.

 

Kaufen Sie nun einen Welpen bei einem dem BK angeschlossenen Züchter, erhalten Sie die größtmögliche Sicherheit, einen wesensfesten, gesunden und dem internationalen Rassenstandard entsprechenden Boxer zu erhalten.

Natürlich gibt es keine Garantie, die gibt es nie bei Lebewesen, und die Entwicklung, Sozialisation und Prägung nach dem Kauf spielen ebenfalls eine sehr wichtige Rolle.

 

Achten Sie beim Kauf eines Welpen darauf, dass Sie sehen können, wo und wie er aufwächst, dass Sie das Muttertier kennenlernen und sich den Vater zumindest auf einem Photo zeigen lassen. Nehmen Sie sich Zeit und  suchen Sie in Ruhe nach dem für Sie geeigneten Hund.

 

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@Boxer vom Götzenberg, Januar 2017